Heinrich Frieling: Schub für die Digitalisierung in Soest

Jörg: Blöming: Auch Lippstadt profitiert

Das ist ein gewaltiger Schub für die Digitalisierung in Soest und in ganz Südwestfalen“, mit diesen Worten begrüßt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Heinrich Frieling die Auswahl der Stadt Soest als digitale Modellkommune. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat in dieser Woche vier Städte ausgewählt, die als Modellkommune im Bereich der Digitalisierung voran gehen sollen. Neben Soest sind die Großstädte Aachen, Wuppertal und Gelsenkirchen ausgewählt worden. Soest soll dabei als digitaler Erprobungsraum in einer ländlichen Region wirken und Projekte gemeinsam mit Partnern, etwa dem Kreis Soest, Lippstadt und der Stadt Iserlohn entwickeln.

„In den kommenden drei Jahren geht es nun darum, verschiedene städtische Leistungen für die Bürger digital -also quasi vom eigenen Sofa aus- abrufbar zu machen“, verdeutlicht Heinrich Frieling die Zielrichtung des Projekts. Die Verlängerung des Personalausweises oder eine Gewerbeanmeldung müssten zukünftig online möglich sein. Auf diese Weise könnten Wartezeiten im Rathaus minimiert werden. Laut Frieling geht das Projekt aber noch deutlich weiter. Auch Fragen der Mobilität und der Pflege werden im Rahmen des Digitalisierungsprojektes aufgegriffen. Insgesamt stellt die schwarz-gelbe Landesregierung bis 2021 Landesmittel in Höhe von 91 Millionen Euro für das gesamte Projekt bereit. Ein entsprechendes Engagement aus der Wirtschaft könnte dafür sorgen, dass ein weiterer zweistelliger Millionenbetrag für digitale Projekte hinzukommt.

 

Ein weiteres Ziel der Finanzspritze aus Düsseldorf ist eine intensivere Zusammenarbeit verschiedener Städte und Gemeinden in Südwestfalen. „Deshalb werde ich auf Abgeordnete aus dem Märkischen Kreis und dem Hochsauerlandkreis zugehen, um zu schauen, was wir gemeinsam für Südwestfalen erreichen können“, verspricht Heinrich Frieling.

 

 

Jörg Blöming: Lippstadt gehört zum Netzwerk der digitalen Modellregionen in Nordrhein-Westfalen

 

Wirtschafts- und Digitalminister Professor Dr. Andreas Pinkwart hat weitere Bestandteile seiner Digitalisierungsstrategie für Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Davon profitiert auch die Stadt Lippstadt. Sie gehört zum Netzwerk der südwestfälischen Modellkommune Soest.

 

Die landesweit vier Modellkommunen verstehen sich als Pioniere der digitalen Verwaltung. So müssen die NRW-Modellregionen in der Lage sein, schnell ein komplexes digitales Bürgerbüro mit leistungsstarken IT-Infrastrukturen aufzubauen und stetig weiter zu entwickeln. Bis 2020 soll in allen fünf Modellkommunen auch ein digitales Gewerbeamt für die Unternehmen eingerichtet sein, das technisch wie organisatorisch von allen anderen Kommunen des Landes übernommen werden kann. Das Projekt „Digitale Modellkommune in NRW“ strebt von Beginn an eine enge Zusammenarbeit mit ausgewählten digitalen Exzellenzstandorten. Dazu zählen im ersten Schritt Estland und die BENELUX-Länder. Diese internationalen Kooperationen sollen stetig weiter ausgebaut werden. Alle beteiligten Regionen werden in hohem Maße untereinander vernetzt agieren. Das Projekt wird durch das Forschungskolleg der Universität Siegen unter Leitung von Professor Dr. Dr. Björn Niehawes wissenschaftlich begleitet.

 

MdL Jörg Blöming, der den Prozess der Digitalisierung begleitet und unterstützt hat, freut sich, dass die Gespräche im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie zusammen mit Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart erfolgreich waren und die Stadt Lippstadt zum Netzwerk der digitalen Modellregion in Nordrhein-Westfalen gehört. „Die damit verbundene Investitionszusage ist eine sehr gute Nachricht für die Stadt Lippstadt und bietet enormes Digitalisierungspotenzial für unsere Region und ganz Südwestfalen“, verdeutlicht MdL Blöming. MdL Blöming ist sich sicher, dass Lippstadt in agiler Weise einfache und unkomplizierte Lösungen finden wird, die Best Practice für andere Kommunen sein werden. „Ziel muss es letztendlich sein, alle Bereiche -Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und alle Facetten digitaler Stadtentwicklung- ganzheitlich zu denken und durch eine umfassende Vernetzung zukunftsfähig zu machen“, so MdL Blöming.

 

Für die Umsetzung des Projekts sind bis 2021 Landesmittel in Höhe von insgesamt 91 Millionen Euro vorgesehen. Das sind rund 22 Millionen Euro pro Modellkommune inklusive Netzwerk. Bei entsprechenden Engagement aus der Wirtschaft kommt ein deutlich zweistelliger Millionenbetrag für digitale Projekte hinzu.

 

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