Keine Brummis bis Jahresende

Ab August wird die Ortsdurchfahrt an L776 für Deckenerneuerung voll gesperrt

Jörg Blöming (l.) und Kellinghausens Ortsvorsteher Antonius Bertels verweisen auf die dringend notwendige Renovierung der Ortdurchfahrt, die ab August vorgenommen wird.
Jörg Blöming (l.) und Kellinghausens Ortsvorsteher Antonius Bertels verweisen auf die dringend notwendige Renovierung der Ortdurchfahrt, die ab August vorgenommen wird.

Noch können die Kellinghäuser am dritten Wochenende im Juli ihr Schützenfest feiern. Ab Anfang August jedoch wird die Durchfahrtsstraße von Lippstadt nach Rüthen, die L536, zwischen dem Abzweig L776 und dem Ortsende Kellinghausen voraussichtlich bis zum Jahresende voll gesperrt. Grund sind Deckenerneuerungsarbeiten, die dringend notwendig sind.

Insbesondere der Baustoff-Schwerlastverkehr hat tiefe Dellen in die Fahrbahn gefahren. „Die Verdrückungen sind mittlerweile so gravierend, dass ein normales Befahren erschwert wird. Mein Vorgänger Werner Lohn und ich haben das Anliegen bereits vor Jahren beim Landesbetrieb Straßenbau NRW vorgetragen und freuen uns, dass die Straße nun neu ausgebaut wird“, so CDU-Landtagsabgeordneter Jörg Blöming.

 

Der Verkehr, vor allem Schwerlastverkehr, wird nun von Lippstadt aus kommend bereits ab Erwitte weiträumig umgeleitet. Der Knotenpunkt Erwitte B1/B55 soll jedoch nicht zusätzlich belastet werden. Darum wird der PKW-Verkehr im Osten über die K45 (Langenstraße, Hemmern, Oestereiden) und im Westen über die K62/L735/L741 (Westereiden, Menzel, Rüthen) kleinräumig umgeleitet. Der Lkw-Verkehr wird für beide Fahrtrichtungen mit einer Umleitung über Geseke entlang der B1/L549/L776 erfolgen. Für die Kellinghäuser müssen Anliegerregelungen gefunden werden, so dass die Belieferung vor allem der landwirtschaftlichen Höfe durch die Futter- und Milchwagen gewährleistet bleibt. Ihnen wird jedoch ein wenig Improvisationsgeist abgefordert. Zwar kennen die Kellinghäuser ihre Schleichwege, doch führen die auch oft über Landwirtschaftswege, die gerade zur Erntezeit von den Landwirten mit ihrem schwerem Gerät befahren werden. Da müsse man dann ein besonderes Auge fürs defensive Fahren entwickeln, ist sich Ortsvorsteher Antonius Bertels sicher, dass das klappt.

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