Akzeptanz für Windenergie schaffen – Bernhard Schulte-Drüggelte im Rahmen der Sommertour auch in Ense

Unser Foto zeigt v.l.n.r.: Thomas Stock (CDU Ense), Georg Busemann (CDU Ense), Bernhard Schulte-Drüggelte MdB, Egbert Terholsen (ENERCON), Siliva Klein (CDU-Ense), Michael Liesner (ENERCON) und CDU-Kreisgeschäftsführer Guido Niermann.
Unser Foto zeigt v.l.n.r.: Thomas Stock (CDU Ense), Georg Busemann (CDU Ense), Bernhard Schulte-Drüggelte MdB, Egbert Terholsen (ENERCON), Siliva Klein (CDU-Ense), Michael Liesner (ENERCON) und CDU-Kreisgeschäftsführer Guido Niermann.
„Die Energiewende schafft auch eine zunehmende Akzeptanz der Windenergie“, zeigte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte nach einem Besuch bei der Firma ENERECON in Ense überzeugt. Der Bund habe den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen, die „Versorgungslücke“ müsse durch Energieeinsparungen und die verstärkte Nutzung Erneuerbarer Energien erfolgen. Dabei spiele die Windenergie eine wichtige Rolle. Wenn ein Hochtechnologieland wie Deutschland die Energiewende nicht schaffe, wer denn dann?

Michael Liesner vom ENERCON-Büro Berlin und Egbert Terholsen, Vertriebsleiter der ENERCON in Westdeutschland, stellten den Besuchern das Unternehmen vor und erläuterten aktuelle Trends. Begleitet wurde Bernhard Schulte-Drüggelte von Vertretern der Enser CDU Silvia Klein, Georg Busemann und Thomas Stock.
ENERKON selbst hebe in Deutschland rund 60 Prozent Marktanteile. Potentiale sieht ENERCON vor allem im „Repowering“, also dem Ersatz älterer Windenergieanlagen durch neuere, größere, modernere und leistungsfähigere Anlagen. Neue Flächen im Kreis Soest für Windkraftanlagen wären allerdings eher rar. Bedingt durch den Vogelschutz, würden viele potentielle Flächen von vornherein als nicht geeignet eingestuft. Vogelschutz sei wichtig, es müsse aber eine gerechte Abwägung aller Belange erfolgen, forderten die Unternehmensvertreter.
Die Besucher erfuhren, dass Ense eine „stromautarkte“ Kommune sei, d. h. in Ense werde durch erneuerbare Energie soviel Strom produziert, wie vor Ort verbraucht werde. Als besondere Herausforderung wurde der Ausbau der Stromnetze angesprochen, denn der produzierte Strom müsse schließlich zu den Abnehmern kommen.
Ein weiterer Boom der Windenergie könne nur ausgelöst werden, wenn die Kommunen die treibenden Kräfte seien, denn die Flächen für mögliche weitere Windenergieanlagen würden in den Kommunen liegen und von diesen festgelegt. Besonders wichtig sei es auch, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einzubinden und bei ihnen für Akzeptanz zu werben.

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