Bernhard Schulte-Drüggelte fragt nach Energie-Effizienz und besucht BöSha in Rüthen

Rund 38 Prozent ihres Energiebedarfs benötigen Städte und Gemeinden für die Straßenbeleuchtung. Das war Grund genug für das Bundesforschungsministerium, den Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ ins Leben zu rufen. Zu den zehn Gewinnern von über 140 Teilnehmern gehört auch das Unternehmen BöSha aus Rüthen. Als Technologiepartner der Stadt Paderborn hatte sich das Unternehmen dem Wettbewerb gestellt. Im Rahmen seiner Sommertour führte es den CDU-Bundestagsabgeordneten Bernhard Schulte-Drüggelte so auch nach Rüthen.

Die Sommertour steht in diesem Jahr unter der Überschrift „Energiewende“. Dabei stehen Visiten bei Unternehmen und Institutionen auf dem Programm, die sich mit Erneuerbaren Energien oder Energieeffizienz beschäftigen. „Hier bin ich richtig. Mit der neuen Form der Straßenbeleuchtung lässt sich viel Energie einsparen. Wenn wir den Atomausstieg erfolgreich bewältigen wollen, müssen wir mit unserer Energie effizienter umgehen“, so Bernhard Schulte-Drüggelte. Der CDU-Politiker wurde von Vertretern der CDU-Rüthen, Friedhelm Thomas, Jürgen Steinmetz und Ewald Wenge, begleitet.

BöSha hat eine LED-Beleuchtung entwickelt, die bis 35 bis 85 Prozent Energieeinsparung gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln ermöglicht. Die Stadt Paderborn veranlasst, die über 750 Leuchtstoffröhren im Kernstadtgebiet zur Straßenbeleuchtung vollständig durch LED-Leuchten zu ersetzen. Das positive Abschneiden bei dem Wettbewerb und die damit verbundene Förderung durch den Bund hat dem Projekt und auch dem Unternehmen eine bundesweite Strahlkraft verliehen.

Weitere Vorteile der LED-Leuchten seien, so erklärte Geschäftsführer André Shahrokhshahi, dass die Leuchten erschütterungsfest seien, also nicht so häufig Vandalismusschäden aufwiesen und die wesentlich längere Lebensdauer gegenüber herkömmlichen Lampen. Zudem würden die LED-Leuchten kein Quecksilber und kein Blei enthalten. „Insgesamt haben LED-Leuchten eine absolut positive Ökobilanz. Auch finanziell lohnt sich der Einsatz. Die Investition rechnet sich nach rund fünf bis acht Jahren“, erläuterte Shahrokhshahi.

Das Unternehmen, das aktuell 44 Mitarbeiter beschäftigt, geht davon aus, dass sich die Technik in den kommenden Jahren auf dem Markt weiter durchsetzen wird.


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