Gemeinsam stellten sich die CDU-Vertreter aus den Städten und Gemeinden nach der Programmberatung zu Foto auf.
Gemeinsam stellten sich die CDU-Vertreter aus den Städten und Gemeinden nach der Programmberatung zu Foto auf.
„Gemeinsam für den Kreis Soest“, unter diesem Motto steht das kommunalpolitische Programm, das die Spitze der Kreis-CDU in seiner jüngsten Sitzung beraten hat. „Verantwortungsvoll werden wir im engen Schulterschluss mit den Städten und Gemeinden den Kreis Soest in eine sichere und gute Zukunft führen, damit die Menschen, die hier leben, mehr als nur zufrieden sind. Dafür arbeiten wir mit einer verlässlichen Politik“, heißt es gleich zu Beginn des Programmentwurfs, den die Mitlieder des Kreisvorstandes gemeinsam mit den Vorsitzenden der CDU-Ortsunionen diskutiert haben.

Die CDU-Kreistagsfraktion, mit ihrem Vorsitzenden Ulrich Häken (Ense) an der Spitze, hatte den Entwurf gemeinsam mit dem Sprecher der Bürgermeister, Christof Sommer (Lippstadt), dem Sprecher der CDU-Ratsfraktionen im Kreis Soest, Georg Bertram (Lippetal) und den Vorsitzenden der CDU-Kreisvereinigungen erarbeitet.

„Mit diesem Programm formulieren wir unsere politischen Ziele für den Kreis für die kommenden Jahre. Wir haben damit für die Wählerinnen und Wähler ein Angebot, an dem wir uns messen lassen wollen und mit dem wir mit Blick auf die Kommunalwahl am 25. Mai um Vertrauen und Zustimmung werben“, kommentierte Landrätin Eva Irrgang den Entwurf.

Neun Punkte werden dem 15-seitigen Papier als Kernthemen vorangestellt. So setzt sich die CDU für eine aktiven Familien- und Generationenpolitik ein, die die Familien unterstützt und den Anliegen der älteren Geberation gerecht wird. Den ehrenamtlichen Einsatz wollen die Christdemokraten als wichtige Stütze der Gesellschaft weiter fördern und unterstützen. Durch eine strake Wirtschaftsförderung sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um vorhandene Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

In der Bildung sieht die CDU den Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft, deshalb sollen in der Bildung bedarfsgerechte Angebote geschaffen werden. Eine abwägende Umweltpolitik muss nach Auffassung der größten Partei im Kreis die berechtigten Interessen der Menschen, der Landwirtschaft und Industrie mit der Natur in Einklang bringen. Die Energiewende soll auch vor Ort umgesetzt werden.

Den zugewanderten Menschen wollen die Christdemokraten mit einer „ehrlichen Willkommenskultur“ eine Heimat bieten und die Potentiale der Zuwanderer nutzen. Eine solide Finanzpolitik wird als Voraussetzung für eine nachhaltige Gerechtigkeit zwischen den Generationen gesehen, dabei soll das Subsidiaritätsprinzip strikt eingehalten werden. Und auch die Zusammenarbeit in Südwestfalen soll fortgesetzt werden. Nur in einer starken Region könne der Kreis die mannigfaltigen Herausforderungen in der sich rasch wandelnden Umwelt meistern.

„Mit diesem Programm haben wir eine gute Grundlage für die Arbeit der Landrätin und der CDU-Kreistagsfraktion in den nächsten Jahren“, fasst CDU-Kreisvorsitzender Bernhard Schulte-Drüggelte die Diskussion zusammen.

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