CDU-Kreistagsfraktion sorgt sich um Pflege

 Die CDU-Kreistagsfraktion sieht in der Sicherstellung der Pflege im Kreis Soest eine wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge. Deshalb soll die Kreisverwaltung ein Konzept entwickeln, dass Aussagen zum Pflegebedarf auf allen Gebieten, zur Pflegeentwicklung, zu den Pflegeeinrichtungen und zu Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten von Pflegekräften im Kreis zum Inhalt hat. Zudem erwarten die Christdemokraten Vorschläge, wie ein unkomplizierter Zugang zu den Pflegedienstleistungen für die Betroffenen ermöglicht werden soll.

 Einen entsprechenden Antrag haben CDU-Fraktionschef Ulrich Häken (Ense) und Kreistagsmitglied Dr. Bernhard Reilmann (Lippstadt) an den neuen Ausschuss für Demografie und Daseinsvorsorge formuliert.

„Die Zahl der Menschen mit Behinderungen und/oder Einschränkungen im Alltagsleben steigt neben den Herausforderungen in der Krankenpflege stetig an. Auch im Kreis Soest wird die Zahl der notwendigen Pflegeplätze und des erforderlichen Personals rasant wachsen. Dieser Realität muss sich die Politik verantwortlich durch rechtzeitiges, unterstützendes Handeln stellen. “, begründet Dr. Bernhard Reilmann die CDU-Initiative.

Ulrich Häken ergänzt, vor Ort vorhandene Kompetenzen müssten ausfindig gemacht werden, sie seien zu bündeln und zu einem Instrument der Versorgung mit Pflegedienstleistungen zu entwickeln. Zu prüfen sei auch, ob verlässliche und interessierte Partner zur Bewältigung der Herausforderung im Kreis selbst gefunden werden können.

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