CDU-Kreistagsfraktion will Fördermittel optimal gewinnen

Foto: Christiane Lang
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 Der Kreis Soest ist ein innovativer Kreis, der aktiv Zukunft gestaltet, davon ist die CDU-Kreistagsfraktion überzeugt. „Viele innovative Projekte konnten wir in der Vergangenheit nur umsetzen, weil wird vom Land, vom Bund oder von europäischer Ebene Fördermittel für die Entwicklung der Projekte erhalten haben“, stellt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Ulrich Häken, heraus. 

 Keiner könne aber heute vorhersagen, wie sich die Förderbereitschaft von Land, Bund und Europa in der Nach-Corona-Zeit entwickle. „Wenn die Fördertöpfe ausgeweitet werden, ist es gut, wenn bereits jetzt Know-How aufgebaut wird, um auch künftig an Förderungen zu kommen ist. Wenn die Verteilmasse größer ist, gibt es auch mehr. Wenn die Fördertöpfe schrumpfen, ist es noch wichtiger qualifiziertes Personal in der Kreisverwaltung zu haben, das sich in den Fördermöglichkeiten auskennt. Denn der Wettbewerb unter den konkurrierenden Kommunen wird dann noch größer,“ meint CDU-Kreistagsmitglied Matthias Ruthemeyer. Deshalb hat er für die Fraktion einen Antrag an den Kreistag initiiert, der zum Ziel hat, die Stabstelle zentrales Fördermittel-Management langfristig zu sichern, um im Dschungel der Förderungs-Möglichkeiten den Überblick zu behalten.

Die CDU hofft, dass durch ein intelligentes Fördermittel-Management Potentiale für den ganzen Kreis gehoben werden können. Durch die Bündelung der Stelle werde das Know-How konzentriert und eine gezieltere Steuerung ermöglicht.

Wenn es nach der CDU geht, soll ein besonderes Augenmerk bei Fördermitteln für zukunftsorientierte Projekte gelegt werden. Beispielhaft nennt die CDU in ihrem Antrag Smart City, Smart Country, Klimaschutz, Digitalisierung und Verkehrswende.

Die Vergangenheit habe gezeigt, durch das geschickte Einwerben von Fördermitteln refinanziere sich die Stelle des Fördermittel-Managements.

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