Kreis-CDU will Ausbau der Erneuerbaren Energien mit mehr Bürgerbeteiligung

Der Kreisvorstand der CDU hat in seiner jüngsten Sitzung in Geseke ein Positionspapier zum Ausbau der Erneuerbaren Energien beschlossen. Die Christdemokraten sehen darin eine wesentliche Zukunftsfrage, die den ländlichen Raum besonders betrifft. „Nicht erst seit Putins verbrecherischem Angriffskrieg in der Ukraine wissen wir, dass eine erfolgreiche Energiewende elementar für unseren heimischen Wirtschaftsstandort ist. Dennoch führt uns dies vor Augen, wie wichtig Tempo in dieser Frage ist", unterstreicht der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Heinrich Frieling.

 Wichtig ist der CDU dabei aber, dass alle erneuerbaren Energieträger betrachtet werden und sich die Diskussion nicht einseitig auf Windkraft fokussiert. Auch die Ausbaupotentiale bei der Photovoltaik, der Biomasse und der Nahwärme müssen in den Blick genommen werden. Gerade beim Ausbau der Windkraft legt die CDU mehr Wert auf eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. „Wenn wir in den ländlichen Regionen den Großteil der Energiewende leisten müssen, dann müssen wir auch etwas davon haben!", fordert Heinrich Frieling und betont: „ Gerade der Ausbau der Windkraft wird auf Dauer nur gelingen, wenn er die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger hat. Die erreichen wir am besten, indem wir diejenigen, die die Lasten tragen auch an den Chancen beteiligen. Das kann zum Beispiel durch direkte finanzielle Beteiligungen oder die Unterstützung von örtlichen Vereinen erfolgen." In Richtung der Bundesregierung fordert die heimische CDU, dass das Verhältnis zum Artenschutz neu justiert wird, damit mehr Spielräume für den Ausbau entstehen, dies aber nicht einseitig zulasten von Anwohnerinteressen erfolgt.

 

Landtagsabgeordneter Jörg Blöming betont die Rolle der Wirtschaft: "Gemeinsam wollen die Städte Erwitte und Geseke Modellregion für eine klimaneutrale Zementproduktion werden. Ziel ist es letztlich, die wirtschaftliche Stärke und den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Region auch künftig zu erhalten und zu fördern."

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