Schulkonsens findet bei CDU-Kommunalpolitikern Zustimmung

Schulexperte Klaus Kaiser informierte

Klaus Kaiser MdL stellte den Schulkonsens vor
Klaus Kaiser MdL stellte den Schulkonsens vor
„In erster Linie geht es nicht um Schulstrukturen, sondern darum, unseren Kindern gerecht zu werden“, verdeutlichte der CDU-Landtagsabgeordnete Eckhard Uhlenberg auf einer Veranstaltung der Kreis-CDU zum Schulkonsens. Zuvor hatte sein Landtagskollege Werner Lohn daran erinnert, „dass nun ein jahrzehntelanger Schulstreit in NRW beendet ist.“. Die Landesparlamentarier hatten die CDU-Kommunalpolitiker aus dem Kreis eingeladen, um über den Schulkonsens zu informieren. Der Schulkonsens war in der letzten Woche bei den Verhandlungen von CDU, SPD und Grünen zustande gekommen.

Mit am Tisch saß bei den Verhandlungen der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Klaus Kaiser. Kaiser war es auch, der die Ergebnisse jetzt in Erwitte vor rund 50 Kommunalpolitkern vorstellte. Zustimmung erntete der Schulexperte zum Konsens.
 Endlich haben wir in den Kommunen eine langfristige Planungssicherheit. Das ist gut für den Schulfrieden vor Ort“, lautete der einhellige Tenor aus dem Publikum.
Kaiser benannte die wichtigsten Punkte: Das gegliederte Schulsystem sei gesichert und werde in der Landesverfassung verankert. Keine Schulform, auch die Hauptschule nicht, werde abgeschafft. Keine Schulform werde gegenüber anderen Schulformen bei der Lehrer- oder Finanzzuweisung bevorzugt. Vielmehr würde bei allen Schulformen die Klassenstärke gesenkt.
Ausführlich ging der Referent auf die neue „Sekundarschule“ ein. Die Sekundarschule habe keine Oberstufe und sei damit keine Konkurrenz zu den Gymnasien. Sie grenze sich zudem durch ihr eigenständiges Profil von der Realschule ab.
Auf einen weiteren Aspekt des Schulkonsenses wies er hin: „Wir werden dem Prinzip „Kurze Beine – kurze Wege“ gerecht, kleine wohnortnahe Grundschulstandorte sollen möglichst erhalten bleiben. Gerade für uns im ländlichen Raum ist das von großer Bedeutung.“
Abschließend fasst Kaiser zusammen: „Die Schulstruktur ist jetzt bis 2030 gesichert. Die individuelle Förderung der Kinder in einem differenzierten Schulsystem ist ebenfalls gewährleistet. Auch im Hinblick auf sinkende Schülerzahlen wird ein bedarfsgerechtes Schulsystem mit einem wohnortnahen und kindgerechten Schulangebot gesichert.“

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