CDU-Kreistagsfraktion ist dankbar für das Engagement für das Hospiz

Noch vor der offiziellen Eröffnung am kommenden Freitag haben die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion einen Einblick in das neue Hospiz im Kreis Soest erhalten. Udo Schröder-Hörster, Regionalvorstand der Johanniter, und Angelika Köster, Einrichtungsleiterin, berichteten, dass der 2,9 Millionen teure Bau des Hospizes in Soest komplett aus Spenden finanziert wurde.

Lediglich für die „Startphase“ sei der Kreis um einen Zuschuss in Höhe von 60.000 Euro gebeten worden. Die CDU-Kreistagsfraktion hatte sich bei den letzten Haushaltsberatungen dafür stark gemacht, dass der Kreis das Hospiz auch in dieser Form unterstützt. CDU-Fraktionschef Ulrich Häken (Ense) ist wie seine Fraktionskollegen der Überzeugung, dass das Geld gut angelegt ist. „Bisher war unser Kreis einer der wenigen Kreise, in dem diese wichtige Form der Sterbebegleitung nicht angeboten wurde. Wir sind allen Beteiligten, die sich für das Hospiz eingesetzt haben, für Ihr Engagement dankbar.“

Das Hospiz wird zehn Gästen Platz bieten, die von 14 Pflegekräften betreut werden. Schon jetzt, so Udo Schröder-Hörster, würde es eine Warteliste geben.

Die CDU-Politiker zeigten sich beeindruckt von den räumlichen Gegebenheiten, die mit ihrer transparenten Bauweise einen „sehr offenen Eindruck vermitteln.“ Das entspreche auch der Philosophie des Hospizes, so Schröder-Hörster: „Wir wollen ein offenes Haus sein.“

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