Kreis-CDU will medizinische Versorgung sichern

Die medizinische und hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum ist eines der Hauptanliegen der CDU. Damit diese im Kreis Soest sichergestellt werden können, müssen neue zukunftsträchtige Ideen entwickelt werden. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Volker Ruff sowie der Projektleiter zur Fachkräftesicherung, Tim Nolte, stellten dem CDU-Kreisvorstand und den CDU-Ortsunionsvorsitzenden als Referenten vor, welche Konzepte zur Sicherung der medizinischen Versorgung in unserem Heimatkreis bereits bestehen und Anwendung finden.

Einer der Schwerpunkte ist hierbei, „Famulaturangebote“ zu schaffen, die junge Mediziner langfristig an und in den Kreis Soest binden. Darüber hinaus versucht man über den Aufbau von Netzwerken, ansiedlungswillige Ärztinnen und Ärzte zu informieren und bei Praxisgründungen bzw. Praxisübernahmen zu unterstützen. Eine Konkretisierung über den Erfolg dieser Maßnahmen erhielten die Ausführungen durch Beispiele von neuen Praxiseröffnungen in der Gemeinde Ense sowie in den Städten Erwitte und Soest.

Ebenfalls denkt man über alternative Versorgungsformen wie beispielsweise der „Tele-Medizin“ nach. Diese neuere Form der medizinischen Versorgung findet derzeit in den Niederlanden und in Belgien hohen Anklang, in Deutschland momentan eher weniger.

Für die CDU stellte Heinrich Frieling heraus, könne diese Form des ärztlichen Angebots nur eine Ergänzung darstellen, denn die Menschen im ländlichen Raum hätten genauso eine Recht auf einen niedergelassenen Hausarzt in erreichbarer Nähe wie die Bevölkerung in den Ballungszentren. Er betonte in diesem Zusammenhang den öffentlich-rechtlichen Versorgungsauftrag der kassenärztlichen Vereinigung und lobte das bisher erfolgreiche Engagement des Kreises Soest auf diesem Gebiet.

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