Trinkwasser sichern – Wasserschutzverordnung erlassen

Unser Foto zeigt v.l.n.r.: H. Hellemeier, H. Frieling und U. Häken.
Unser Foto zeigt v.l.n.r.: H. Hellemeier, H. Frieling und U. Häken.
 Für den Schutz des Trinkwassers warb der Geschäftsführer der Lörmecke-Wasserwerk GmbH (LWW), Holger Hellemeier, in einem Gespräch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden, Heiner Frieling, und dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Ulrich Häken. „Eine geordnete und gesicherte Versorgung mit Trinkwasser gehört zum Kernbereich der kommunalen Daseinsvorsorge“, verdeutlichte Hellemeier. Das Wasserwerk würde die Versorgung des südlichen Kreisgebiets sicherstellen und damit rund 100.000 Menschen hochwertiges Trinkwasser liefern. Als Geschäftsführer des LWW erwarte er, dass zeitnah eine „Wasserschutzverordnung Warsteiner Kalkmassiv“ erlassen würde.

 Ulrich Häken, auch Mitglied des Aufsichtsrates des LWW, wies in diesem Zusammenhang auf eine Resolution des Kreistags hin, in der die Bezirksregierung aufgefordert wird, die Verordnung schnell zu erlassen. Die Initiative für die Kreistags-Resolution ging seinerzeit von der CDU aus.

Hellemeier verdeutlichte, dass der Erhalt der Quellen im Warsteiner Kalkmassiv ein öffentliches Interesse darstellt, um eine qualitative und quantitative Trinkwassergewinnung zu gewährleisten. Er befürchtet, dass durch die Tätigkeiten der Steinindustrie die Quellen versiegen oder die Wasserqualität darunter leidet.

Heinrich Frieling forderte er auf, dass der Landtag bei der Novelle des Landeswassergesetzes dem Schutz der wertvollen Ressource Grundwasser Rechnung trage. Frieling sagte zu, dies bei den Beratungen im Blick zu haben.

Die Bedeutung der Lörmecke-Quelle unterstrich Hellemeier mit einem Hinweis auf den „Spitzensommer 2018“. Während die Quellen im Warsteiner Massenkalk die erwarteten Mengen lieferten, konnte das zweite Standbein der öffentlichen Trinkwasserversorgung, die Aabach Talsperre, im Jahr 2018 nicht die vollen Trinkwassermengen bereitstellen. Das LWW konnte in diesem für die Wasserwirtschaft schwierigen Jahr Dank der verlässlichen Förderung aus der Lörmecke-Quelle, der Stadt Büren durch den Verzicht auf Teilmengen aus der Talsperre beistehen.

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