UN-Ziele als Vorlage für ein neues Zukunftskonzept des Kreises

 Das Zukunftskonzept des Kreises Soest ist in die Jahre gekommen und beschreibt nicht mehr die aktuellen Herausforderungen. So sind Themen wie die Digitalisierung oder der Klimaschutz mittlerweile stärker in das Bewusstsein gerückt. Nun schlägt die CDU-Kreistagsfraktion vor, ein neues Zukunftskonzept und Leitbild für den Kreis Soest solle sich an der „Agenda 2030 – 17 Globale Nachhaltigkeitsziele“ der Vereinten Nationen orientieren. 193 UN-Staaten hatten im September 2015 die Ziele verabschiedet. „Dabei handelt es sich quasi um einen Zukunfts- und Generationenvertrag,“ erläutert Ulrich Häken, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.

 Auf den verschiedenen politischen Ebenen werden Nachhaltigkeitsstrategien verfolgt. Sie sollen weltweit ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen bewahren. Bestandteil der Ziele sind ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. International geschieht dies durch die Agenda 2030. In Deutschland gibt es auf nationaler Ebene die „deutsche Nachhaltigkeitsstrategie“. Und auf regionaler Ebene gibt es vielfach Landesnachhaltigkeitsstrategien. Auf der Ebene des Kreises soll nun das „Zukunftskonzept 2030“ die Funktion einer Nachhaltigkeitsstrategie einnehmen, so die CDU.

Nach den Vorstellungen der CDU soll das neue Leitbild mit Unterstützung der Bertelsmann-Stiftung entwickelt werden. Die europaweit anerkannte Stiftung habe bereits signalisiert, dass sie sich vorstellen könne, den Kreis Soest als „Modellkreis“ nachhaltig zu unterstützen, berichtet Häken.

Wichtig ist den Christdemokraten eine enge Abstimmung mit den Städten und Gemeinden des Kreises bei der Erarbeitung des neuen Leitbildes.

Zusatzinformationen
Nach oben