Keine weißen Flecken mehr im Kreis Soest!

 Wie wichtig die zunehmende Digitalisierung ist, unterstreicht die Corona-Pandemie deutlich. Home-Office, Videokonferenzen, Home-Schooling sind nur einige Stichworte, an die die CDU-Kreistagsfraktion dabei denkt. Insbesondere die mittelständische Wirtschaft nutzt die Digitalisierung. Digitalisierung erfordere allerdings eine zukunftsfähige Telekommunikations-Infrastruktur. Ohne sie werde eine Nutzung Künstlicher Intelligenz und die Nutzung von Industrie 4.0 nicht möglich sein, so CDU-Fraktionschef Ulrich Häken.

Bei der Telekommunikations-Infrastruktur würde es auch im Kreis Soest immer noch weiße Flecken geben, moniert der CDU-Fraktionschef. Hier will die CDU-Fraktion nun Abhilfe schaffen. Der Glasfaser-Breitbandausbau befindet sich im Kreis Soest nach Auffassung der CDU bereits in einer vorbildlichen Umsetzung. Genau nach diesem Vorbild wünscht sich nun die CDU ein Konzept für eine flächendeckende Versorgung mit LTE (4G) sowie für den frühzeitigen Ausbau von 5G. Die Telekommunikations-Gesellschaft Südwestfalen, so die Vorstellungen der CDU, könne im Rahmen des „5G.NRW Fördermittelwettbewerbs“ als Partner zur Verfügung stehen. Sie solle Anträge für entsprechende Projekte mit mehreren Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft stellen.

Die CDU betont: „Wir legen großen Wert darauf, dass die Konzepterarbeitung für den Kreis Soest in enger Abstimmung mit unserem Breitbandkoordinator und unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft erfolgt.“

Die Unternehmen würden zunehmend auf die Digitalisierung setzen, stellt die CDU fest. Dabei spielen die Digitalscouts des Digitalen Zentrums Mittelstand eine wichtige Rolle. Sie würden mittlerweile stark von den Klein- und mittelständischen Unternehmen nachgefragt. Sogenannte „Matchings“ mit Digitalexperten und Startups führten zur Entwicklung zahlreicher neuer, digitaler Geschäftsmodelle, wie das papierlose Büro, digitale Telefonanlagen und Onlineshops bei. „Wir sind fest überzeugt, dass das DZM eine gute und innovative Einrichtung ist, auch deshalb unterstützen wir ausdrücklich das Vorhaben, das DZM fortzuführen“, unterstreicht Kreistagsmitglied Guido Niermann, der auch Mitglied der Gesellschafterversammlung des DZM ist.

Innovative und geförderte Projekte der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises wie z.B. „Produktion.Digital.Südwestfalen“ (Digitalisierung in der Produktion) oder „wfg.medPULS“ (Telemedizin) und des Dezernats für Regionalentwicklung wie z.B. „Ride4All“ (autonomer, barrierefreier und on-demand ÖPNV) oder „BigBird Westfalen“ (E-Ticketing im ÖPNV), nutzen die Digitalisierungschancen ebenso wie die REGIONALE 2025. Dabei werden Projektvorhaben zum Teil direkt über ganz Südwestfalen gedacht und gemeinsam entwickelt.

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