CDU und SPD-Kreistagsfraktionen wollen Eltern entlasten

 Die Kreistagsfraktionen von CDU und SPD wollen die Eltern bei den Beiträgen für die Kinderbetreuung entlasten. Eine entsprechende Initiative werden sie dem Kreistag im Juni zur Beschlussfassung vorlegen. Konkret sollen den Eltern die Beiträge für die Kinderbetreuung rückwirkend ab Februar erstattet bekommen.

 Gleichzeitig soll festgelegt werden, dass die Elternbeiträge auch in Zukunft nicht erhoben werden sollen, wenn aufgrund der Coronapandemie keine vollständige Betreuung in den Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege oder der Besuch der Offenen Ganztagsschule angeboten wird. Der Beschluss soll unter dem Vorbehalt der hälftigen Beteiligung des Landes stehen.

Jüngst hatte das Land angekündigt, für das erste Halbjahr 2021 den Eltern die Hälfte der Betreuungskosten zu erlassen. Die andere Hälfte soll nun vom Kreis getragen werden.

Die beiden Fraktionschefs Ulrich Häken (CDU) und Christian Klespe (SPD) begründen ihre Initiative mit den Worten: „Bisher standen die Eltern vor der Situation, dass sie für eine nur eingeschränkt angebotene Betreuungsleistung die volle Beitragshöhe zahlen mussten. Das widerspricht unserem Verständnis von Leistung und Gegenleistung und missachtet die Herausforderungen, denen sich Eltern und Familien angesichts des eingeschränkten Betreuungsangebots ausgesetzt sehen. Gerade Familien sind und waren in dieser Krise besonders gefordert. Auch deshalb danken wir dem Land für das angekündigte finanzielle Engagement.“

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