Jens Spahn fordert Sicherung der hausärztlichen Versorgung

Staatssekretär folgte Einladung des CDU-Landtagskandidaten Heinrich Frieling

„Eine gute medizinische Versorgung ist ein wesentlicher Baustein zur Sicherung der hohen Lebensqualität bei uns in Westfalen“ ließ der aus dem Westmünsterland stammende CDU-Politiker Jens Spahn keinen Zweifel an der Bedeutsamkeit dieses Themas für unsere Region. Ein Kernanliegen der CDU bilde dabei die Einrichtung einer medizinischen Fakultät in Siegen und Bielefeld, die bisher am Widerstand der rot-grünen Landesregierung scheiterte. Ferner unterstrich Spahn, dass für ihn immer der Leitsatz „ambulant vor stationär“ gelte, wo dies nötig sei müsse deshalb auch eine Einbindung der Krankenhäuser in die ambulante Versorgung gefördert werden. Nicht zuletzt mahnte Spahn auch zu rechtem Maß bei der Dokumentationspflicht, nicht selten bliebe Zeit für den Patienten auf der Strecke, weil überbordende Regulierung die Ärzte zeitlich binde.

Heinrich Frieling erläuterte in der Folge, dass der Kreis Soest auf CDU-Antrag in der Vergangenheit bereits eine Lotsenstelle geschaffen hat, welche sowohl fester Ansprechpartner für interessierte Fachkräfte ist, als auch aktiv bei angehenden Medizinern für die Vorzüge des Kreises wirbt. Frieling unterstrich außerdem seine Forderung nach einem Stipendienprogramm, welches an eine zeitlich begrenzte Verpflichtung zur hausärztlich-ländlichen Versorgung gekoppelt würde. „Viele junge Leute könnten sich sehr gut eine hausärztliche Tätigkeit in unserer Region vorstellen, scheitern aber an den hohen Anforderungshöhen der Universitäten. Diese Potentiale gilt es künftig zu nutzen.“ so Frieling, der sich am 14. Mai für die Nachfolge von Eckhard Uhlenberg bewirbt.

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