Werner Lohn: 4,7 Millionen Euro mehr für den Kreis Soest

421 neue Plätze für Unterdreijährige in den Kindergärten im Kreis Soest neu geschaffen“
KiBiz ist ein voller Erfolg im Kreis Soest: Bessere Bildungschancen, höhere Flexibilität und mehr Geld für die frühkindliche Bildung und Betreuung als je zuvor

"Die Landesregierung hat Wort gehalten und ihr Versprechen erfüllt, die frühkindliche Bildung und Betreuung in den Kindertageseinrichtungen massiv auszubauen und zu verbessern", erklärte jetzt heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn (Foto).
Das neue Kinderbildungsgesetz (KiBiz) tritt am 1. August 2008 in Kraft. Zur Vorbereitung darauf mussten die örtlichen Jugendämter bis zum 15. März ihre Planungen an die Landesjugendämter melden. Dies galt für die geplanten Gruppenformen und Betreuungszeiten, sowie für den Ausbau der Betreuungsplätze für Unterdreijährige. Nach dem abgeschlossenen Anmeldeverfahren steht nun fest, dass die Eltern der Qualitätsverbesserung durch KiBiz vertrauen. Mehr Eltern als in den Vorjahren haben ihre Kinder für den Kindergarten angemeldet und sich für längere Betreuungszeiten entschieden.
Werner Lohn: „Neben der Stärkung des Bildungsangebotes im vorschulischen Bereich ist die Ausrichtung der Angebote auf die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern eines der Kernelemente der Kindergartenreform."
Die Befürchtungen, viele Eltern würden eine "kostengünstigere" Betreuung von 25 Stunden wählen und damit Geld sparen, haben sich nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil - immer mehr Eltern wollen eine Betreuung von 45 Stunden für ihre Kinder. Dies ist ein bildungspolitischer Erfolg.
"Die Landesregierung greift das Buchungsverhalten der Eltern auf und stellt für den zusätzlichen Mehrbedarf noch mehr Finanzmittel zur Verfügung."
1. Landeszuschüsse nach dem Kinderbildungsgesetz (Kibiz) 2008/2009 im Vergleich zum alten GTK 2007/2008 pro Jugendamt und Kindergartenjahr (auf der Grundlage der Anmeldungen der Jugendämter und vorbehaltlich der Überprüfung von einzelnen Positionen):
Stadtverwaltung Lippstadt:
2007/2008: 3.578.789 Euro zu 4.383.855 Euro in 2008/2009 gleich 805.066 Euro höherer Landeszuschuss.
Kreisverwaltung Soest:
2007/2008: 8.215.972 Euro zu 11.138.399 Euro in 2008/2009 gleich 2.922.427 Euro höherer Landeszuschuss.
Stadtverwaltung Soest:
2007/2008: 2.722.377 Euro zu 3.428.794 Euro in 2008/2009 gleich 706.714 Euro höherer Landeszuschuss.
Stadtverwaltung Warstein:
2007/2008: 1.393.350 Euro zu 1.647.989 Euro in 2008/2009 gleich 254.639 Euro höherer Landeszuschuss.
2. Plätze für Unterdreijährigen nach dem Kinderbildungsgesetz (Kibiz) 2008/2009 im Vergleich zum alten GTK 2007/2008(Stand 15.03.2007) beantragte Plätze und auch bewilligte Plätze:
Stadtverwaltung Lippstadt:
2007/2008 nach GTK: 166 Plätze zu 208 beantragten und auch bewilligten Plätzen in 2008/2009 (42 neue Plätze).
Kreisverwaltung Soest:
2007/2008 nach GTK: 171 Plätze zu 468 beantragten und auch bewilligten Plätzen in 2008/2009 (297 neue Plätze).
Stadtverwaltung Soest:
2007/2008 nach GTK: 89 Plätze zu 118 beantragten und auch bewilligten Plätzen in 2008/2009 (29 neue Plätze).
Stadtverwaltung Warstein:
2007/2008 nach GTK: 45 Plätze zu 98 beantragten und auch bewilligten Plätzen in 2008/2009 (53 neue Plätze).
Für die Jugendämter im Kreis Soest bedeutet dies insgesamt 4.688.846 Euro mehr; insgesamt wurden 421 neue Plätze für Unterdreijährige in den Kindergärten im Kreis Soest geschaffen.
Darüber hinaus wurden alle Plätze für die Betreuung der Unterdreijährigen bewilligt, die die örtlichen Jugendämter gemeldet haben. Dabei übersteigt der Bedarf die ursprüngliche Planung. Auch hier greift die Landesregierung den Willen der Eltern auf und stellt zusätzliche Mittel zur Verfügung.
"Noch nie wurde in Nordrhein-Westfalen so viel Geld für die frühkindliche Bildung und Betreuung ausgegeben. Mit dem neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiz) wird ein wichtiger Grundstein für weitere Bildungswege der Kinder gelegt - vom Kindergarten über die Schule bis hin zur weiteren Ausbildung. Das schafft für alle Kinder mehr Bildungschancen. Darüber hinaus ist dies ein entscheidender Schritt für die Familien in Nordrhein-Westfalen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird durch den Ausbau des Betreuungsangebotes entscheidend verbessert", so Lohn.

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