Werner Lohn: Hochwasserschutz in Horn-Millinghausen gut vorbereitet

"Einer Landesförderung steht grundsätzlich nichts im Wege" In einem Ortstermin informierte der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn in Horn am Trotzbach über die Maßnahme "Hochwasserschutz in Horn-Millinghausen".

Zum Hintergrund: Der Erwitter Stadtteil Horn-Millinghausen ist durch Hochwässer des Trotzbaches stark gefährdet. So führten Überschwemmungen in den letzten Jahren mehrfach zu hohen Schäden in dem angrenzenden Wohngebiet.
Der heimische Landtagsabgeordnete Werner Lohn (CDU) informierte heute zusammen mit Ortsvorsteher Franz Meier und Bürgermeister Wolfgang Fahle über die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen und die zu erwartende Unterstützung durch die Landesregierung. Nach dem Lohn sich bereits im Frühjahr 2005 vor Ort informiert und sich des Themas angenommen hat, freute er sich heute, "über die weit fortgeschrittenen Planungen und die Tatsache, dass einer Landesförderung wohl nichts im Weg steht" berichten zu können.
Ortsvorsteher Franz Meier führte aus, dass bei den aktuellen Hochwasserberechnungen im Rahmen der Neufestlegung der Überschwemmungsgebiete Trotzbach festgestellt wurde, dass für die Ortslage Horn akute Hochwassergefahr besteht.
Bürgermeister Fahle berichtete vom Scoping-Termin am 4. Dezember 2007 bei dem sich mit allen Beteiligten auf eine Planungs- und Umsetzungsvariante geeinigt wurde. Somit soll das Gewässer auf einer Länge von fast einem Kilometer verlegt und östlich um die Ortslage und das Fußballstadion herumgeführt werden und dadurch für eine Hochwasserentlastung sorgen.
"Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf ca. 1,2 Millionen Euro. Hierzu werden vom Wasserverband Obere Lippe (WOL) als Vorhabensträger beim Land Nordrhein-Westfalen Förderanträge gestellt," informierte der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn. Die Landesförderung soll 80% und der Eigenanteil von Stadt und WOL jeweils 10 % betragen. Die Stadt Erwitte habe damit, was den Hochwasserschutz in Horn angehe, "vorbildliche Vorarbeiten geleistet", so Lohn.
Für das gesamte Vorhaben wird nun ein Planfeststellungsverfahren nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) mit integriertem Flurbereinigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingeleitet. Dabei ist der WOL in Kooperation mit der Stadt Erwitte Initiator des Verfahrens. Dabei ist der WOL federführend, da er für die Unterhaltung des Trotzbaches zuständig ist.
Der WOL beauftragt dementsprechend auch die Planungsbüros. Das Büro Stelzig aus Soest ist z.B. für die Erarbeitung der umweltrelevanten Aspekte (z.B. auch die UVP/UVS) beauftragt worden. Die Untere Wasserbehörde des Kreises Soest ist für die Einleitung und Durchführung des Planfeststellungsverfahrens zuständige Fachbehörde. Werner Lohn abschließend: "Vorausgesetzt, dass das für den nötigen Grunderwerb erforderliche Flurbereinigungsverfahren planmäßig läuft, ist -nach Auskunft des Umweltministeriums an mich- 2008 mit der wasserrechtlichen Genehmigung zu rechnen, so dass dann frühestmöglich 2009 der eigentliche Baubeginn sein kann.

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