Spitze der FH Hamm-Lippstadt bespricht Jahresbilanz und Ausblick 2010 mit CDU-MdL Lohn und Recker

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gratuliert zu erfolgreichem Start in Lippstadt und Hamm

FH-Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld und Vizepräsident Karl-Heinz Sandknop haben sich mit den Landtagsabgeordneten Werner Lohn (Geseke), Oskar Burkert (Hamm) und dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Bernhard Recker aus Ahlen (alle CDU) im Landtag zum Gespräch getroffen. Ein Jahr nach der Standortentscheidung der Landesregierung für Lippstadt und Hamm zog man Bilanz und wagte auch einen optimistischen Ausblick in die Zukunft.

"Wir sind ein Jahr früher an den Start gegangen als geplant und freuen uns, heute bereits 45 Mechatronik-Studierende in Lippstadt und 35 Studierende für Energietechnik und Ressourcenoptimierung in Hamm ausbilden zu können", berichtete Präsident Zeppenfeld den Abgeordneten. Er betonte, dass es sich dabei "um völlig neue Angebote in der Region" handelt.
Bis 2013 sollen die Neubauten in Lippstadt auf dem so genannten "Himmelreichgelände" und in Hamm auf dem Gelände des ehemaligen BW-Krankenhauses mit Bau- und Ausstattungskosten von ca. 180 Mio. Euro fertig gestellt werden. Das sei ein "sehr ambitionierter Zeitplan". Schließlich sollen immerhin Gebäude mit ca. 30.000 qm Nutzfläche geschaffen werden. Diese Zeitschiene wolle man aber unbedingt einhalten, damit im Endausbau dann in Hamm und Lippstadt zusammen bis zu 4.000 Studierende (auf 2.500 so genannten " flächenbezogenen Studienplätzen") ausgebildet werden können. Bis zu 12 Bachelor- und 3-4 Masterstudiengänge sollen an der FH Hamm-Lippstadt angeboten werden.
Schon für 2010 sei beabsichtigt in Lippstadt einen Studiengang für Wirtschaftsingenieure anzubieten, da das "noch eine Mangeldisziplin" sei, die von der Wirtschaft stark nachgefragt werde. Werner Lohn zeigte sich besonders erfreut darüber, dass das Duale Studium insbesondere in Lippstadt sehr gut läuft: "Da gilt den heimischen Unternehmen ein besonderer Dank. Sie sorgen mit ihren Ausbildungsverträgen dafür, dass praktische Ausbildungszeiten im Betrieb sich mit Fachtheorie an der FH abwechseln. So werden äußerst attraktive Bedingungen für Studierende und Firmen geschaffen".
Nach dem Gespräch gratulierte auch noch Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers den beiden FH-Spitzen zu dem erfolgreichen Start (siehe Foto) und signalisierte zusammen mit den Abgeordneten auch für die Zukunft Gesprächs- und Hilfsbereitschaft in Sachen der neuen FH-Standorte.

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