CDU-Kreistagsmitglieder informieren sich im Rahmen einer Ausschussvisite bei der Dortmunder Feuerwehr

Hörder Wache weist viele Parallelen zum geplanten Rettungszentrum des Kreises Soest auf

Beteiligte CDU-Kreistagsmitglieder (Bild: hintere Reihe): Bruni Wiemer (Werl), Manfred Burs (Wickede), Ingrid Rudat (Lippstadt), Heinrich Löwe (Lippstadt)
Beteiligte CDU-Kreistagsmitglieder (Bild: hintere Reihe): Bruni Wiemer (Werl), Manfred Burs (Wickede), Ingrid Rudat (Lippstadt), Heinrich Löwe (Lippstadt)
Kreis Soest (kso.2010.03.18.114.-rn). Die im Februar bezogene neue Feuerwache IV der Berufsfeuerwehr Dortmund im Stadtteil Hörde weist viele Parallelen zum geplanten Rettungszentrum des Kreises Soest auf. Es handelt sich ebenfalls ein PPP-Projekt, hat den gleichen Investor und weist ähnliche Funktionalitäten auf. Deshalb informierten sich Mitglieder des Ausschusses für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen am Dienstag, 16. März 2010, vor Ort.

Ingo Eppmann, Wachleiter des Hörder Feuerwehrstützpunktes, führte die Politikerinnen und Politiker um den Vorsitzenden Heinrich Löwe (CDU) und seinen Stellvertreter Eduard Schlüter (SPD). Mit dem Neubau seien die Erwartungen der Feuerwehr bei weitem übertroffen worden, stellte der Brandamtmann dem Investor ein gutes Zeugnis aus. Die Feuerwache IV habe sich als ein gutes, funktionales und repräsentatives Gebäude erwiesen. Es seien durchweg hochwertige Bauteile verwandt worden, die bei einer vereinbarten Nutzungsdauer von 30 Jahren auch vonnöten seien.
Beim Rettungszentrum des Kreises Soest sei eine Betriebsphase von 25 Jahren vereinbart worden. Ansonsten sei das Projekt durchaus mit der Dortmunder Einrichtung vergleichbar, betonte Falko Derwald, Geschäftsführer der Derwald GmbH & Co. KG und damit der Vertragspartner beim PPP-Projekt des Kreises Soest. Der Investor baue hier wie dort auf kommunalem Grund und überlasse das fertige Gebäude dann zur Nutzung. Er lobte die Zusammenarbeit mit der Dortmunder Feuerwehr, die noch während der Bauphase zum beiderseitigen Vorteil viele Ideen eingebracht habe. Das sei auch beim Soester Rettungszentrum möglich, betonte Derwald.
Ein das Gebäude prägender Übungs- und Schlauchtrocknungsturm, eine Schlauchwaschanlage und eine Desinfektionshalle für den Rettungsdienst, diese Infrastruktur der Dortmunder Feuerwache IV erhält auch das Rettungszentrum des Kreises Soest. Deshalb interessierten die angereisten Bürgervertreter Details zu diesen Einrichtungen besonders. Eine Besonderheit des Hörder Gebäudes ist allerdings am Senator-Schwartz-Ring in Soest bislang noch nicht Bestandteil der Planung. Der Turm im Dortmunder Süden zeigt mit Hilfe einer besonderen Beleuchtung und wechselnden Farben den Alarmierungsstatus an. An seiner Fassade ist eine Verkleidung aus lichtdurchlässigem Edelstahlgewebe angebracht, hinter der sich eine energiesparende LED-Technik befindet. Bei einem Löscheinsatz wird dieses Gewebe farblich angestrahlt: Rot bedeutet Feueralarm, Blau steht für den Löschvorgang und Grün symbolisiert, dass das Feuer erfolgreich gelöscht wurde.
 
Quelle: Pressestelle Kreis Soest vom 18. März 2010

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