CDU zeigte sich beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement

Beeindruck zeigten sich die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion bei ihrem Informationsbesuch in der Bem Adam Kaserne in Soest. „Das ehrenamtliche Engagement, das hier gebracht wird ist enorm,“ lobte die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion Angelika Cosmann nach dem Termin in der Kaserne.

Zunächst zeigte Barbara Köster die Französische Kapelle und die Dauerausstellung „Flucht und Vertreibung“. Sie erläuterte die historische Bedeutung, die diese Räume haben und schilderte anschaulich den ideellen Wert, den die Kapelle für die französischen Kriegsgefangenen hatte.
Antonina Domke gab anschließend einen Überblick über die Geschichte der Russlanddeutschen und stellte das kleine Museum des Kultur- und Geschichtsvereins der Deutschen aus Russland „Kultur A – Z“ e.V. vor.
Das Wirken der Heimatvertrieben stand als nächstes auf dem Programm. Franz-Josef Feuerborn schilderte in den Ostdeutschen Heimatstuben die Arbeit seines Verbandes. Beklagt wurde, dass in den Schulen zu wenig über die Vertreibung unterrichtet würde.
Einen interessanten Einblick in das Museum der belgischen Streitkräfte gewährte abschließend Burkhard Schnettler. In vielen Jahren hat er zahlreiche Exponate der früher in Soest stationierten belgischen Streitkräfte gesammelt, die er zum Teil in dem Museum ausgestellt hat. „In Soest wurde schon früh gelebt, was die europäischen Gründungsväter verkündet haben: Das friedliche Miteinander unterschiedlicher Nationalitäten,“ zeigte er sich überzeugt.

Nach oben