"Erhalt von Kleinst-Schulen wie in Hirschberg ist Investition in die Zukunft!"

CDU-MdL Werner Lohn: "Warum drückt sich Ministerin Löhrmann vor klarer Aussage zum Schulstandort Hirschberg?"

Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn fühlt sich der St. Christophorus Grundschule in Hirschberg besonders verbunden. Hatte er doch vor ziemlich genau zwei Jahren durch Intervention bei der damaligen CDU-Schulministerin Sommer dafür gesorgt, dass der Schulentwicklungsplan der Stadt Warstein zu Gunsten von Hirschberg entschärft werden konnte. Die Schließung der Grundschule wurde aus dem Plan gestrichen und auch die Bezirksregierung Arnsberg musste damals nach einem Schreiben an den CDU-Landtagsabgeordneten ihre Bedenken gegen den Schulstandort Hirschberg zurück stellen.

"Unser CDU geführtes Schulministerium hat der Christophorus-Schule als Teilstandort der Liobaschule und mit jahrgangsübergreifendem Unterricht eine Perspektive über 2012 hinaus gegeben. Warum Schulministerin Löhrmann (Grüne) ihre Kompetenzen nicht ebenso klar zu Gunsten von Hirschberg und anderen "Kleinst-Schulstandorten" nutzt, ist mir unklar. Entgegen aktueller Ankündigungen der Landtagsabgeordneten Hanses (Grüne) hat Schulministerin Löhrmann in ihrer Antwort vom 28.3.11 auf meine Kleine Anfrage (zur Grundschule Allagen, wir berichteten) bisher jedes Engagement zu Gunsten von Kleinst-Schulen vermissen lassen", kritisiert Lohn und wünscht sich auch von der Grünen Schulministerin ein klares Bekenntnis zu Hirschberg.
Lohn ist sich sicher, dass "die durch Kleinst-Schulen entstehenden Mehrkosten gut angelegtes Geld und Investitionen in die Zukunft kleinerer Orte sind". Die Kinder erhalten hier durch die Familie, funktionierende soziale Strukturen und die „kleine Schule vor Ort“ eine positive Grundlage für ihr Leben. Für Familie ist eine vorhandene Schule ein entscheidender Standortfaktor. "Wir dürfen nicht nur von Politik für den ländlichen Raum reden, sondern müsse auch entschlossen handeln, "wenn wir unsere Dörfer nicht ausbluten lassen wollen".
Abschließend weist Werner Lohn auf Sachsen-Anhalt hin. Dort habe das CDU-Schulministerium sich klar für den Erhalt von "Kleinst-Schulen" entschieden, wenn die Schülerzahl mittelfristig wieder mindestens 40 Kinder oder mehr beträgt. Dort ist der Bevölkerungsrückgang noch höher als bei uns und die Landesregierung hat den Wert eines dezentralen und wohnortnahen Schulsystems erkannt und so die Schließung einer Vielzahl von Kleinst-Schulen verhindert. Das könne auch Modell für den ländlichen Raum in NRW sein.

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