Bernhard Schulte-Drüggelte stimmte für Verbot der Präimplantationsdiagnostik

Bernhard Schulte-Drüggelte
Bernhard Schulte-Drüggelte
Bei der Bundestagsabstimmung am Donnerstag über die Präimplantationsdiagnostik (PID) stimmte der heimische Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte für ein Verbot dieser Untersuchungen. „Ich stehe zu meiner Überzeugung auch wenn die Mehrheit anderer Meinung ist,“ so Schulte-Drüggelte.

Das Parlament hatte mit einer Mehrheit von 306 Stimmen für einen Entwurf gestimmt, nach dem die umstrittene Methode in bestimmten Grenzen genutzt werden darf.
Bernhard Schulte-Drüggelte gehört zu den Abgeordneten, die sich für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik aussprachen. Die Anwendung der PID erhöhe den sozialen Druck auf Eltern, ein gesundes Kind haben zu müssen, befürchtet der Parlamentarier. „Wir stehen auch in einer gesellschaftlichen Verantwortung für die Akzeptanz und Integration behinderter Menschen.“
„Im Grundgesetz steht in Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Die gezielte Auswahl von Embryonen mit dem Ziel der Herbeiführung einer Schwangerschaft berührt die Menschenwürde,“ so Schulte-Drüggelte.

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