Gesetzentwurf zum neuen Schulgesetz: Der Schulkonsenses ist umgesetzt

Lohn: „Anröchte und Erwitte können nun eine gemeinsame Sekundarschule realisieren“

Einstimmig hat die CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag in ihrer jüngsten Fraktionssitzung den „Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Schulstruktur in Nordrhein-Westfalen“ gebilligt, darauf weist der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn (Geseke-Langeneicke) hin.


„Besonders freut mich, dass in meinem Wahlkreis die Kommunen Anröchte und Erwitte jetzt im Detail daran gehen können, eine gemeinsame Sekundarschule zu realisieren. Da diese dann keine Oberstufe haben wird, ist eine Gefährdung des Gymnasiums insbesondere in Erwitte ausgeschlossen. Im Gegenteil: Die Sekundarschule muss mit einem oder mehreren Gymnasien kooperieren,“ so Lohn.

Der Gesetzentwurf setzt die Ziele aus dem Schulkonsens zwischen CDU, SPD und Bündnisgrünen um. Auf Seiten der CDU hatten der Chef der NRW-CDU, Norbert Röttgen, und der CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann vor den Sommerferien die Eckpunkte des Konsenses vereinbart. Am kommenden Freitag, 9. September 2011 wird der Gesetzentwurf in einer Sondersitzung in den Düsseldorfer Landtag eingebracht.

„Der Gesetzentwurf ist eine faire Umsetzung des Schulkonsenses“, so Lohn. Durch die Verfassungsänderung werde jetzt ein vielfältiges Schulsystem für Nordrhein-Westfalen festgelegt. Die neue Sekundarschule verbinde die Qualität von Haupt- und Realschule mit weiterführenden Möglichkeiten, die ein attraktives Schulangebot auch bei zurückgehenden Schülerzahlen ermögliche.

„Gewinner sind die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie die Eltern auch in meinem Wahlkreis. Alle haben jetzt Planungssicherheit für zwölf Jahre. Die Verantwortung über die Schulform liegt jetzt bei den Schulträgern vor Ort.“ Dabei definiere der Gesetzestext Regelungen, die den regionalen Schulkonsens erforderten. Lohn: „Der Schulkonsens ist nun umgesetzt.“


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