CDU informierte sich in der Ausländerbehörde

Respekt vor der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Unser Foto zeigt die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion beim Besuch der Ausländerbehörde im Kreishaus.
Unser Foto zeigt die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion beim Besuch der Ausländerbehörde im Kreishaus.

Großen Respekt zollen die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausländerbehörde des Kreises. CDU-Kreistagsmitglied Heinrich Löwe (Lippstadt) hatte den Termin in der Kreisverwaltung organisiert, um sich über die Arbeit der Ausländerbehörde zu informieren.


Landrätin Eva Irrgang, die die CDU-Politiker persönlich begrüßte, machte deutlich, „dass es sich bei der Tätigkeit im Ausländeramt um einen hoch sensiblen Bereich handelt. Leider nimmt die Öffentlichkeit von der Arbeit nur Notiz, wenn es um Abschiebungen geht.“ Sie erläuterte, dass Abschiebungen oft das Ergebnis langer Gerichtsverfahren sind. Die Verwaltung sucht hier z. B. auch den Austausch mit Migrantenorganisationen und Kirchenvertretern, um den Ablauf transparent zu machen.Heinrich Löwe kommentierte, die täglichen Herausforderungen seien „nicht ohne“, die CDU stehe hinter der Arbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie würden auf der Basis von Landes- und Bundesgesetzen entscheiden und hätten das vollste Vertrauen der CDU.
Im weiteren Verlauf des Informationsbesuchs stellten die zuständige Abteilungsleiterin Sabine Saatmann, der Leiter der Ausländerbehörde, Bernhard Küchmeister, und Vertreterinnen des DRK Hamm ein Modell zur Unterstützung der freiwilligen Ausreise vor. Dabei geht es um Ausländer und Ausländerinnen, die in ihre Heimat zurückkehren müssen. Ziel ist es, eine Abschiebung zu vermeiden und die Rückkehr in Würde zu organisieren. Die Rückkehrberatung hilft z. B. bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven bei der Bewältigung von Hindernissen im Heimatland. Beispielsweise sei dies der Fall bei der Übersetzung von Zeugnissen und amtlichen Dokumenten. Aber auch Unterstützung  bei kleinen Existenzgründungen würde das DRK, finanziert u. a. durch kommunale, Landes- und EU-Mittel, leisten. „Wir helfen, damit die Leute vor Ort klar kommen“, so die DRK-Vertreterinnen. Im benachbarten Kreis Warendorf würden jährlich 30 bis 40 Personen mit Hilfe der Unterstützung des DRK in ihr Heimatland zurückkehren.


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