Bernhard Schulte-Drüggelte kandidiert erneut für den Deutschen Bundestag

Kreisparteitag der CDU nominierte den Möhneseer mit rund 86 Prozent Zustimmung

v.l.n.r.: Eckhard Uhlenberg, Bodo Löttgen. Bernhard Schule-Drüggelte, Eva Irrgang und Werner Lohn.
v.l.n.r.: Eckhard Uhlenberg, Bodo Löttgen. Bernhard Schule-Drüggelte, Eva Irrgang und Werner Lohn.
Die CDU im Kreis Soest setzt auch bei der nächsten Bundestagswahl auf einen bewährten Kandidaten: Die Wahlkreismitgliederversammlung nominierte für die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag Bernhard Schulte-Drüggelte. Dem Deutschen Bundestag gehört er bereits seit dem Jahr 2002 an. Bei den Bundestagswahlen 2002, 2009 und 2009 wurde er von den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Soest jeweils mit einem Direktmandat ausgestattet.

Schulte-Drüggelte erhielt von eine Zustimmung von rund 86 Prozent (111 abgegebene Stimmen, 93 Ja-Stimmen, 16 Nein, 1 Enthaltung und 1 ungültig). In seiner gut habstündigen Rede skizzierte er vor allem drei große Herausforderungen für die Zukunft.

1. Schuldenkrise: Die Union bekämpfe nicht nur die Symptome der Schuldenkrise, sondern die „Wurzel des Problems“, die zu hohe Verschuldung der Staaten. „Eine solide Haushaltspolitik der Eurostaaten ist die notwendige Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Staatliche Ausgaben müssen aus Einnahmen finanziert werden, nicht auf Pump“, rief er den Zuhörern zu. Mit deutlichen Worten lehnt er die Einführung von Eurobonds ab.

2. Energiewende: Der Abgeordnete erinnerte an den Grund für die den Atomausstieg. Die Reaktorkatastrophe von Fukushima habe den Ausstieg aus der Atomenergie beschleunigt. Auch heute seien 55 Prozent der Deutschen für den Ausstieg aus der Kernenergie. Die Energiewende sei eine große Verantwortung für ein hoch industralisiertes Land, aber wenn Deutschland das nicht schaffe, wer denn dann, fragte er eher rhetorisch in die Runde.

3. Demografischer Wandel: Die CDU im Kreis Soest habe das Thema schon frühzeitig aufgegriffen. Bereits im Jahre 2006 habe der Wandel im Mittelpunkt eines Kreisparteitages gestanden. Die Veränderungen der Bevölkerungsstrukturen hätten besonders auch auf die Städte und Gemeinden massive Auswirkungen. „Wir bleiben hier am Ball“, versprach er.

Die Stärkung der kommunalen Haushalte liege ihm besonders am Herzen. „Das ist auch eine Frage der Demokratie“, stellte er fest. Deshalb sei es gut, dass der Bund die finanzielle Ausstattung verbessere, wie mit den jüngsten Beschlüssen zur Kita-Förderung und dem Einstieg der Kostenübernahme bei den Eingliederungshilfen für Behinderte.

Zum Abschluss seiner Rede kam er auf Grundsätzliches zu sprechen: „Wir sprechen oft über Werte in der Politik und meinen damit unsere christlichen Grundwerte. Ich stehe dazu: Der Mensch steht im Mittelpunkt und seine Würde ist unantastbar.“ Er erinnerte auch an eine Aussage der letzten Wahlkämpfe: „Wie der Mensch, so ist seine Politik“.

Er sei Westfalen, stellte Schulte-Drüggelte fest. Den Charakter der Westfalen habe einmal Heinrich Heine beschrieben: „Ein Volk, so fest, so sicher, so treu, ganz ohne Gleißen und Prahlen.“

Gast der Wahlkreismitglieder-Versammlung war der neue Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen Bodo Löttgen. Es war sein erster Besuch in einem CDU-Kreisverband nach seiner Wahl zum Parteimanager. Auf seine Vorstellung kommen wir noch zurück.


Zusatzinformationen
Nach oben