Erleichterung für die Schützen festgeschrieben

Ulrich Häken und Johannes Schlösser
Ulrich Häken und Johannes Schlösser

„Rechtssicherheit für alle Beteiligten – aber auch Erleichterung für das Ehrenamt, das waren die Ziele des gemeinsamen Arbeitstreffen von Landrätin Eva Irrgang, den Dezernenten der Kreisverwaltung, Manfred Dinter als Polizeichef im Kreis Soest, sowie den Vorständen der im Kreis Soest beheimateten Schützenverbände. Formuliert hatte die Ziele der Fraktionschef der CDU-Kreistagsfraktion Ulrich Häken nach vielen Gesprächen mit verschiedenen Brudermeistern und der Versammlung aller Schützenvereine aus dem Kreis Soest in der Bremer Schützenhalle Anfang April.


Nicht zuletzt Landrätin Eva Irrgang hatte im Vorfeld der gemeinsamen Sitzung innerhalb der Verwaltung nach Lösungsansätzen gesucht. Irrgang: „Nach den tragischen Ereignissen in Duisburg und Menden sind die Verwaltungen aufgefordert, alles zu tun, dass es nicht durch fehlende oder falsche Planungen zu solch schlimmen Katastrophen kommt. Gleichwohl ist mir, ist uns allen das Ehrenamt, und hier insbesondere das Schützenwesen so wichtig, dass es galt, die Dinge so zu gestalten, dass alle Beteiligten damit leben können.“

Johannes Schlösser, stellvertretender Diözesanbundesmeister der Historischen Schützenbruderschaften, und somit einer der „ranghöchsten Schützen“ im Kreisgebiet, der erst kürzlich für seine Verdienste im Schützenwesen feierlich ausgezeichnet wurde, spricht ebenfalls von erheblichen Verbesserungen und von Vereinfachungen, die jetzt vereinbart wurden. Schlösser: „Das gemeinsame Papier war wichtig und ist das Ergebnis eines Aufeinander Zugehens, einer Abwägung zwischen Rechtssicherheit und Machbarkeit. Es bringt erhebliche Fortschritte für uns Schützen!“

Ulrich Häken von der CDU-Kreisfraktion stimmte jetzt letzte Details mit Johannes Schlösser ab. So hat man auch vereinbart, sich im Herbst erneut zusammenzusetzen um dann möglicherweise auch die Erfahrungen aus der diesjährigen Schützenfestsaison in den weiteren Diskussionsprozess einfließen zu lassen.

Das gemeinsame Papier wird in den nächsten Tagen an alle Schützenvorstände im Kreis Soest verschickt.


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