Schulte-Drüggelte: Medizinische Versorgung muss gesichert sein

Die medizinische Versorgung war eines der Themen, die der CDU-Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte bei einem Arbeitsgespräch mit der Sternberg-Dental-GmbH erörterte.

Bei dem Informationsbesuch waren sich Seniorchefin Valeria Sternberg, Geschäftsführerin Karin Schulz und der Abgeordnete einig, „dass die medizinische Versorgung des ländlichen Raumes langfristig gesichert werden muss.“ Deshalb sei die Regelung, wonach Zahnärzte mit 68 Jahren ihre kassenärztliche Zulassung verlieren würden, nicht länger haltbar.
Die Anforderungen an die Zahntechniker würden immer weiter steigen, erläuterte Valeria Sternberg. „Leider haben Zahntechniker heute oft nach der Meisterprüfung keine weiteren Perspektiven bzw. Aufstiegschancen. Deshalb wäre es gut, wenn es anschließend noch die Möglichkeit eines praxisorientierten Studiums geben würde,“ schlug Karin Schulz vor.
Schulte-Drüggelte interessierte, wie das Unternehmen auf den zunehmend globalisierten Wettbewerb reagiere. „Unser Motto lautet: Lasst die Arbeit in Deutschland und gebt den Menschen hier eine Chance. Deshalb haben wir ein Konzept für die Nachwuchsförderung entwickelt,“ erläuterten die beiden Gastgeberinnen. Junge Zahntechniker und Zahntechnikerinnen unter der Leitung von erfahrenen Meistern konzentrierten sich auf ein kleineres, genau definiertes Sortiment an hochwertigem Zahnersatz und Services. Außerdem würden nur besonders schlanke und effiziente Produktionsverfahren eingesetzt. So wäre eine Preisersparnis von 25 Prozent möglich, so dass der Preis kein Argument mehr für eine Fertigung im Ausland sei. Die Produktion am Standort Deutschland stehe für höchsten technischen Standard und erhalte Arbeitsplätze. Zudem wiesen sie darauf hin, dass die Nähe zum Kunden ein gutes und wichtiges Argument sei, um einen individuellen und passgenauen Zahnersatz zu fertigen.

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