Unser Foto zeigt v.l.n.r.: Gregor Dolle (CDU), Wilhelm Reibnecke (FDF), Olaf Reen (CDU), Monika Korn (FDP), Ulrich Häken (CDU), Xaver Frede (FDP) und Werner Hüsten (CDU).
Unser Foto zeigt v.l.n.r.: Gregor Dolle (CDU), Wilhelm Reibnecke (FDF), Olaf Reen (CDU), Monika Korn (FDP), Ulrich Häken (CDU), Xaver Frede (FDP) und Werner Hüsten (CDU).

Die beiden Fraktionschefs im Kreistag Ulrich Häken (CDU) und Wilhelm Reinecke (FDP) sind sich einig: „Wir haben schon vieles auf den Weg gebracht, aber es ist auch noch genauso viel zu tun.“ Die positive Halbzeitbilanz zogen die beiden Kreispolitiker zu der Zusammenarbeit von CDU und FDP im Soester Kreistag. So sind sie voll des Lobes für die neu aufgestellte Wirtschaftsförderung. „Unter der Leitung von Volker Ruff erkennen wir mehr und mehr eine zielgerichtete Arbeit im Sinne unserer Kunden, also der Gemeinden und Städte, aber auch der Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises“, so CDU-Chef Ulrich Häken.


Hingegen findet es Wilhelm Reinecke von der FDP mehr als erfreulich, dass sämtliche Themenfelder wieder zentral behandelt werden. Reinecke: „Der Tourismus ist für viele Städte und Gemeinden im Kreisgebiet eine ganz wichtige Einnahmequelle. Daher war es richtig, dass diese Aktivitäten jetzt wieder vom Kreishaus ausgehen, natürlich im engen Schulterschluss mit unseren Kommunen!“ Ein weiterer Schwerpunkt war für beide Fraktionen die Verbesserung der Daseinsvorsorge für die Menschen im Kreis Soest, hier verwiesen die beiden Kommunalpolitiker auf den Neubau des Rettungszentrums und der Rettungswache in Werl, als auch auf die Erweiterung der Verbraucherzentrale mit einem erweiterten Angebot in der Stadt Soest. Häken und Reinecke waren sich einig, dass nach der hohen Nachfrage in Lippstadt auch für den Westkreis eine gangbare Lösung gefunden werden musste. Am Ende sei es durch persönliche Verhandlungen auch noch zu einer kostengünstigeren Lösung gekommen als zunächst angeboten.

Auch zu aktuellen und kommenden Fragen tauschten sich beide Fraktionen aus. So erklärten beide Ihre Unterstützung für das Regionale Projekt „Adam-Kaserne“ in Soest. Aber die Zustimmung des Kreistages sei nicht als Blankocheck zu verstehen, daher habe sich die FDP-Fraktion in dieser Frage auch enthalten. Man müsse die Kosten im Blick haben, so Wilhelm Reinecke. „Die Finanzlage unserer Städte und Gemeinden ist hinreichend bekannt, wir müssen auch bei den nächsten Haushaltsplanberatungen immer wieder daran denken, jeden Euro zweimal umzudrehen“, pflichtet ihm Ulrich Häken bei.

Beide wollen eine für die Kommunen des Kreises Soest tragbare Kreisumlage für 2013: „Das sind wir unseren Gemeinden schuldig!“ Von daher unterstützen  sie die ersten Vorschläge der Kreisverwaltung, den Zahlbetrag nicht zu erhöhen und keine weiteren Erhöhungen der Kreisumlage notwendig werden zu lassen.


Nach oben