Eckhard Uhlenberg: Kein Fracking in Nordrhein-Westfalen

Eckhard Uhlenberg MdB ist gegen Fracking
Eckhard Uhlenberg MdB ist gegen Fracking

Die CDU-Landtagsfraktion fordert die Landesregierung in einem heute eingebrachten Antrag ausdrücklich auf, auf den Einsatz der so genannten Fracking-Technologie zu verzichten. „Die Förderung von unkonventionellem Erdgas mittels Fracking mit Chemikalien birgt unverantwortliche Risiken für Mensch, Umwelt und die Trinkwasserversorgung. Dies haben in der vergangenen Woche zwei Gutachten des Bundesumweltministeriums und der Landesregierung noch einmal unmissverständlich deutlich gemacht. Die Landesregierung hat die Risiken bislang nicht ernst genommen. Das muss sich nun schleunigst ändern. Gesundheitsgefährdende Chemikalien haben im Boden und im Grundwasser nichts zu suchen“, erklärt der hiesige CDU-Landtagsabgeordnete Eckhard Uhlenberg. Auch in weiten Teilen des Kreises Soest wurde das Thema „Fracking“ in den letzten Monaten intensiv diskutiert.

In dem Antrag fordert die CDU-Landtagsfraktion die Landesregierung u. a. dazu auf, Genehmigungen für Fracking-Maßnahmen bei der Erkundung und Gewinnung von unkonventionellem Erdgas zu versagen sowie sicherzustellen, dass bei den bereits erteilten Aufsuchungsgenehmigungen ebenfalls kein Fracking zum Einsatz kommt. Darüber hinaus soll die Landesregierung alle erdenklichen Maßnahmen ergreifen, um Rückstände früherer Fracking-Maßnahmen schnellstmöglich zu beseitigen. „Die Unentschlossenheit der Landesregierung hat in großen Teilen der Bevölkerung zu einer erheblichen Verunsicherung geführt. Wir wollen, dass damit endlich Schluss ist“, so Uhlenberg.

Weiterhin spricht sich die CDU-Landtagsfraktion dafür aus, die Durchführung einer zwingenden Umweltverträglichkeitsprüfung beim Einsatz von wassergefährdenden Stoffen gesetzlich zu verankern. „Hier muss die Landesregierung Bundesumweltminister Altmaier unterstützen. Und sie muss sich dafür einsetzen, dass im Bergrecht eine Pflicht zur frühzeitigen Information und Beteiligung der vor Ort Betroffenen aufgenommen wird“, meint der Abgeordnete.


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