Werner Lohn: Rot-Grün schafft die Erfüllung des U3 Rechtsanspruchs zum 1. August 2013 nicht

Nach Ansicht des heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn, wird die rot-grüne Landesregierung die Erfüllung des U3‑Rechtsanspruchs zum 1. August 2013 nicht schaffen. "Die in der letzten Woche vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zeigen erneut: Die von der CDU geführten Landesregierung 2005 gestartete Aufholjagd beim U3-Ausbau ist durch Rot-Grün jäh gestoppt worden. NRW liegt bei der U3-Betreuungsquote bundesweit auf dem letzten Platz. Immer mehr rächt sich nun, dass SPD und Grüne das Thema jahrzehntelang vernachlässigt haben. Da hilft es auch nicht, wenn man wie Frau Schäfer auf veraltete Zahlen verweist. Denn in den anderen Bundesländern ist der Ausbau inzwischen ebenfalls weiter vorangeschritten", erklärt Lohn.


Die Ministerin lasse ihren beschwichtigenden Worten leider keine Taten folgen. "Es gibt keinen Ausbauplan, keine Zielvereinbarungen und vor allem zu wenig Fachpersonal. Stattdessen ist die Rede von Provisorien und Notlösungen. Dies alles geht zu Lasten der Betreuungsqualität. Eltern, Kinder, Kommunen und Träger sind die Leidtragenden", so Lohn.

Darüber hinaus seien angesichts der prekären Lage beim U3-Ausbau die Äußerungen von Bildungsministerin Löhrmann zum Betreuungsgeld schlichtweg Unsinn. Lohn: "Wer die Erziehung von Unterdreijährigen durch ihre Eltern als Verhinderung von Bildung stigmatisiert, kennt zunächst einmal die nackten Fakten nicht. Selbst wenn der U3‑Rechtsanspruch zum 1. August realisiert werden kann, werden immer noch rund zwei Drittel der Unterdreijährigen bei den Eltern verbleiben. Vor allem aber hat die Ministerin offenbar keine Ahnung von den Bedingungen frühkindlicher Bildung. Sie unterstellt einfach allen Eltern, dass sie ihre Kinder nicht erziehen und bilden können. Das ist eine Unverschämtheit."


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