Werner Lohn zum Hausarzt-Aktionsprogramm: Auch der Kreis Soest ist betroffen

„Ministerin Steffens schmückt sich mit fremden Federn“, erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete, Werner Lohn (Geseke-Langeneicke), anlässlich einer Mitteilung von Frau Steffens Anfang dieser Woche zum Hausarzt-Aktionsprogramm.

„Das Programm wurde vom damaligen CDU-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann im Jahr 2009 eingeführt. Die positive Wirkung schreibt sich nun Ministerin Steffens zu Unrecht auf die Fahne.“

Lohn kritisiert, dass der Ministerin das Thema „Hausarztmangel“ auch in Teilen des Kreises Soest scheinbar völlig egal sei. Das Hausarzt-Aktionsprogramm würde von ihr zwar fortgeführt, eigene Impulse habe sie aber nicht gesetzt.

„Die Ministerin schaut dabei zu, wie sich die Situation weiter verschärft“, so Lohn. „Die Wahrheit ist, dass sich im vergangenen Jahr die Zahl der Kommunen auch im Kreis Soest, die unmittelbar vom Ärztemangel bedroht sind, um 23 auf 140 erhöht hat. Diese Entwicklung ist alarmierend und sollte die Ministerin endlich zu verstärktem Handeln bewegen.“

Die CDU-Landtagsfraktion hat im vergangenen Sommer einen umfassenden Antrag in den Landtag eingebracht, dessen Ziel die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in allen Landesteilen ist. „Was wir brauchen, sind mehr Studienplätze im Fach Humanmedizin, attraktivere Arbeitsbedingungen für Hausärzte auch im Kreis Soest, eine bürokratische Entlastung und eine angemessene und faire Entlohnung“, so Lohn.

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