CDU will Mittelstand fördern und Umwelt schützen

„Es heißt immer wieder, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung sind kein Widerspruch. Ein klassisches Beispiel dafür ist ein Projekt der Kreishandwerkerschaft Hellweg,“ stellte der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Ulrich Häken (FotoEnse) jetzt fest. Die CDU-Kreistagsfraktion jetzt Werner Bastin und Bernd Metzig zu Gast bei einer Fraktionssitzung.

Worum geht es? Es gäbe mittlerweile eine Vielzahl von Gründen, Energie einzusparen. Dazu gehörten drastisch steigende Energiereise, umfangreiche Fördermittel, Umweltschutz und die Wertsteigerung von Immobilien. Allerdings sei es für den Laien ziemlich kompliziert eine realistische Kosten-/Nutzenrechnung anzustellen und die fachgerechte Umsetzung von Energiesparmaßnahmen zu planen und durchzuführen, erläuterten die Vertreter der Kreishandwerkerschaft.
Um hier Abhilfe zu schaffen, will die Kreishandwerkerschaft eine „Beratungs- und Koordinierungsstelle Gebäudeenergieberatung“ einrichten. Diese Stelle soll Gebäudebesitzer dabei unterstützen, eine objektive Entscheidung für Energiesparmaßnahmen zu fällen und anschließend auch bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu unterstützen. Im Kreis Unna gibt es bereits entsprechende Bestrebungen.
Dabei arbeitet die Beratungsstelle mit regional akkreditierten Gebäudeenergieberatern, regionalen Kreditinstituten, regionalen Planern und Architekten sowie regionalen Handwerksbetrieben zusammen.
Wenn nur 0,5 Prozent der Wohngebäude in den Kreisen Soest und Unna die von der Beratungsstelle empfohlenen Energiesparmaßnahmen ergreifen, wird nach Berechnungen der Kreishandwerkerschaft der CO—Ausstoß um ca. 7.000 Tonnen/Jahr reduziert. Gleichzeitig wird die Maßnahme eine Wertschöpfung in den beiden Kreisen in Höhe von 25 Millionen Euro/Jahr schaffen.
„Dieses Vorhaben wollen wir unterstützen. Deshalb sollen noch im diesem Jahr 15.000 Euro und im kommenden Jahr 35.000 Euro vom Kreis zu Verfügung gestellt werden, mit der die Energieberatung gefördert wird. Gewinner sind dabei die regionale Wirtschaft, die Umwelt, die Gebäudebesitzer und die Mieter, denn sinkender Energieverbrauch bedeutet auch sinkende Mietnebenkosten,“ begründet Häken eine entsprechenden Antrag den die CDU gestellt hat.

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