Landesregierung muss Tempo auf Datenautobahnen machen

Der Kreis Soest braucht mehr Datenautobahnen. Das geht aus einer Studie im Auftrag der NRW.Bank hervor, die in Düsseldorf vorgestellt wurde. Um den Kreis Soest flächendeckend mit Hausanschlüssen aus Glasfaser anzubinden, müssten 194 Millionen Euro investiert werden. Aber selbst wenn örtliche Randlagen nicht mit Glasfaser angebunden würden und auf bestehende Datenautobahnen zurückgegriffen wird, bleiben hohe Kosten. Selbst bei dieser Variante müssten 58 Millionen Euro allein für den Kreis Soest aufgewendet werden. Für diese Summe müssten bei 28 Prozent der 139.000 Haushalte im Kreis Soest neue Anschlüsse gelegt werden."

Die örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn und Eckhard Uhlenberg kritisierten auf Grund der Studie die rot-grüne Landesregierung: "Es wird deutlich, dass wir mehr Fördergelder brauchen, um die weißen Flecken beim schnellen Internet im Kreis Soest zu beseitigen."

Nachdenklich stimme sie, dass die Studie darauf hinweise, dass die Unterversorgung in Gewerbegebieten in Nordrhein-Westfalen besonders auffallend sei.

"Leidtragende sind wieder einmal die vielen mittelständischen Unternehmen im Kreis Soest. Mit einer Infrastruktur von gestern wird es auf Dauer immer schwerer die innovativen Produkte von morgen anzubieten", so die Befürchtung der CDU-Abgeordneten. Langfristig koste diese Politik Arbeitsplätze in der Region.


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