Initiative „Respekt & Anerkennung für unsere Polizei“

Landesweite Initiative wurde von Werner Lohn mit erarbeitet

Auf dem Landesparteitag hat die CDU Nordrhein-Westfalen am Wochenende auch die Initiative „Respekt & Anerkennung für unsere Polizei“ in Essen vorgestellt. Diese ist vom heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn (Geseke-Langeneicke) seit Herbst 2014 nach den Gewaltexzessen am Kölner Hauptbahnhof mit erarbeitet worden.

„Die Initiative betrifft ein Kernthemengebiet der CDU-Politik in Nordrhein-Westfalen. Problem ist vor allem der alltägliche Dienst, bei dem die meisten Polizisten attackiert werden. Aus meiner Sicht darf Gewalt in der täglichen Polizeiarbeit nicht zur Normalität werden. Es ist Auftrag der Politik sich für die Polizei einzusetzen“, erklärt Lohn.

Ziel der Initiative ist es, auf die Bedrohung, der Polizisten und andere Einsatzkräfte in ihrem Dienst ausgesetzt sind, aufmerksam zu machen und gesellschaftliches Bewusstsein für diese Problematik zu schaffen. Damit startet die Initiative in dieser Woche auch im CDU-Kreisverband Soest. Mit Veranstaltungen und an Infoständen sollen die Bürgerinnen und Bürger vor Ort für die Arbeit der Einsatz- und Rettungskräfte in ganz NRW sensibilisiert werden.

Werner Lohn: „Die aktuellen Zahlen sind erschreckend. Alle 66 Minuten wird ein Polizeibeamter oder eine Polizeibeamtin im Einsatz Opfer eines Gewaltdelikts. Die Gewalt gegen unsere Polizei hat eine Dimension erreicht, die sich kein Staat, kein Bundesland, kein Dienstherr – gleich welcher politischen Couleur – und auch nicht unsere Gesellschaft weiter bieten lassen darf! Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte darf nicht weiter zum Normalfall werden. Den nur guten Worten der Landesregierung wollen wir als CDU nun endlich auch Taten folgen lassen.“

Die Zahl der Gewaltdelikte gegen Polizeibeamte nimmt insgesamt stark zu in NRW: Über 80 % der Beamten wurden schon beschimpft, beleidigt oder bedroht, über 90 % davon sogar mehrfach; 50 % wurden gestoßen oder festgehalten; 25 % wurden geschlagen oder getreten; 10 % wurden mit einer Waffe angegriffen.

 

Weitere Infos zur Initiative finden Sie hier.

 


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