CDU-Kreisvorsitzender in Bundeskommission berufen

Ansgar Mertens arbeitet an der „CDU 2017“

Ansgar Mertens
Ansgar Mertens
Der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Peter Tauber, hat den Vorsitzenden der CDU im Kreis Soest und Lippstädter Fraktions-Chef Ansgar Mertens in die 40-köpfige Reformkommission „Meine CDU 2017“ der Bundes-CDU berufen, die jetzt in Berlin ihren Abschlussbericht vorgelegt hat. Mertens hat dort gemeinsam mit der CDU-Spitze um Hamburgs Ex-Bürgermeister Ole von Beust, dem neuen Finanz-Staatssekretär Jens Spahn aus Borken, sowie Nordrhein-Westfalens CDU-General Bodo Löttgen und vielen Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie Generalsekretären aus der ganzen Republik am Profil der CDU für die kommenden Jahre gearbeitet.

„Peter Tauber ist auf unseren Erfolg mit neuen Veranstaltungs- und Kommunikationsformaten bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr in Lippstadt und im Kreis Soest aufmerksam geworden und hat mich gebeten, meine Erfahrungen und Ideen in die Arbeit der Bundespartei einzubringen. Ich freue mich sehr darüber, dass unser Engagement vor Ort in Berlin gehört wurde und verspreche mir viel von der Arbeit in der Kommission für unsere Partei“, so Mertens. "Ich bin überzeugter Teil der kommunalen CDU-Familie und habe in der insgesamt etwa 12-monatigen Arbeit in Berlin immer wieder Wert darauf gelegt, dass wir als große Volkspartei unseren Markenkern nicht verlieren dürfen. Die CDU ist in den Städten und Gemeinden und den Stadträten zu Hause. Dort leisten wir mit unseren Bürgermeistern, Ratsmitgliedern und den sachkundigen Bürgern aber vor allem auch im vorpolitischen Raum einen wichtigen Beitrag für den Erfolg der Partei im Ganzen."

Die CDU will ausgehend vom Wahlergebnis bei der Bundestagswahl 2013 auch künftig in allen Bevölkerungsschichten punkten. Das Motto dabei lautet "Jünger, weiblicher, bunter." „Das Durchschnittsalter der CDU-Mitglieder beträgt 57 Jahre, wir haben 25 Prozent Frauen in unserer Partei. Das spricht für sich und ist eine große Herausforderung für uns. Im Kreis Soest sieht das ganz ähnlich aus: Ich bin aber sicher, dass es uns vor allem mit der konsequenten Zuwendung zu mehr Beteiligung und moderner Kommunikation sowohl untereinander, aber insbesondere auch mit der Bevölkerung als "Bürgerversteher" gelingen wird, unsere starke Position auszubauen. Wir haben in Lippstadt gesehen, dass unsere neuen Formate ankommen und wenn das hier klappt, dann sicher auch in Berlin“, berichtet Mertens.

Die Kommission „Meine CDU 2017“ hat jetzt dem Bundesvorstand der Partei rund um die Bundesvorsitzende der CDU,  Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihren Abschlussbericht vorgelegt: Bis zum Bundesparteitag der CDU im Dezember in Karlsruhe folgt jetzt noch ein parteiinterner Diskussionsprozess der Vorschläge zur Parteireform. So regt die Kommission zum Beispiel eine stärkere Form der Kommunikation über digitale Kanäle (Foren, Blogs, Kurznachrichtendienste) sowie eine Stärkung der Mitglieder bei der Entscheidungsfindung und Beschlussfassung innerhalb der Partei an. Dazu Mertens: "Wir werden als Mitmachpartei neue Maßstäbe setzen. Wer zu uns gehört, kann mitreden und mitbestimmen. Das gibt es nirgendwo sonst. Dazu werden wir zum Beispiel Mitgliederbeauftrage wählen, die ganz genau die Interessen und individuellen Kompetenzen unserer Mitglieder bündeln und in unsere Arbeit überführen." 

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