Es gibt eine Sehnsucht nach dem „C“ in der Partei

CDU-Kreischef Ansgar Mertens startet Gesprächsreihe.

Unser Foto zeigt Ansgar Mertens, Silke Gehrken und Dechant Thomas Wulf.
Unser Foto zeigt Ansgar Mertens, Silke Gehrken und Dechant Thomas Wulf.
Ganz bewusst hatte der Vorsitzende der Kreis-CDU, Ansgar Mertens, das Gespräch mit Vertretern der Katholischen Kirche zum Auftakt der Gesprächsreihe „Auf ein Wort mit der CDU“ gesucht. Gemeinsam mit CDU-Kreisgeschäftsführer Guido Niermann traf er sich mit Dechant Thomas Wulf und Dekanatsreferentin Silke Gehrken im Büro des Dekanats Lippstadt-Rüthen in Bad Westernkotten. „Mit diesem Auftakt möchte ich ein Zeichen setzen, in die Partei und in die Gesellschaft. Für uns hat das C im Namen eine große Bedeutung“, betonte Mertens schon im Vorfeld des Termins.

Schnell war das Gespräch bei der aktuellen Diskussion um die Flüchtlingssituation angelangt. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer, dass „unsere Gesellschaft die Herausforderung schafft.“ Die Zahl der Flüchtlinge würde gerade mal einen Prozent der Bevölkerung entsprechen. Thomas Wulf ergänzte, man müsse in den Ländern, aus denen die Flüchtlinge derzeit kommen, „mehr Lebensqualität schaffen, um die Gründe für Flucht zu beseitigen“. Er sprach die Herausforderung der christlichen Kirchen an, dass viele Flüchtlinge anderen Glaubensgemeinschaften angehören.

Auch bei dem zweiten Thema gab es eine große Übereinstimmung. Mertens bezeichnete die Familie „als Kern unserer Gesellschaft“. „Wir müssen die Wertschätzung der Familie wieder stärken“, forderten Thomas Wulf und Silke Gehrken. Gemeinsam müsse überlegt werden, wie die Gesellschaft familienfreundlicher werden kann.

„Die Kirche muss wieder gesellschaftspolitisch aktiv und wahrnehmbar sein“, zeigten die Kirchenvertreter ein Ziel auf. Die Diskussion um die Flüchtlinge und das große Engagement der Kirche könnte eine Chance sein, das Ziel zu erreichen, verdeutlichten sie gegenüber den CDU-Vertretern.

Im Rahmen der Gesprächsreiche „Auf ein Wort mit der CDU“ möchte Mertens „mit denen sprechen, die in und für unsere Gesellschaft etwas zu sagen haben“, und Impulse für die weitere Arbeit der Christdemokraten im Kreis Soest gewinnen. Als nächstes steht ein Gespräch mit der Evangelischen Kirche auf dem Programm.


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