Nico Schlüter aus Lippstadt vertritt den CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn im Düsseldorfer Landtag

Nico Schlüter aus Lippstadt im Düsseldorfer Landtag
Nico Schlüter aus Lippstadt im Düsseldorfer Landtag
237 Jugendliche hatten sich auf den Plätzen der Abgeordneten im Landtag von Nordrhein-Westfalen versammelt, um im Rahmen des achten Jugendlandtags für drei Tage aktiv in die Politik des Landes einzugreifen. Auf dem Platz des Landtagsabgeordneten Werner Lohn aus Geseke nahm der Lippstädter Nico Schlüter Platz. Er durfte den heimischen CDU-Abgeordneten drei Tage im Düsseldorfer Jugend-Landtag vertreten.

Im Rahmen der achten Auflage des Jugend-Landtags wurde den Jugendlichen die Möglichkeit geboten, selbst in die Rolle des Abgeordneten zu schlüpfen. Das Projekt ermöglichte es ihnen, hinter die Kulissen des parlamentarischen Betriebes zu schauen und ihn in all seinen Facetten kennenzulernen. So tagten die Teilnehmer beispielsweise in den Fraktionssälen, debattierten mit den anderen Jugendlandtags-Abgeordneten in den Fachausschüssen, führten Hintergrundgespräche in den Ausschussräumen und trafen sich zum Austausch in den Büros oder der Kantine. „Es war spannend, die Politik hautnah mitzuerleben und gestalten zu dürfen. Ich finde es interessant über aktuelle politische Themen zu debattieren und mit anderen zu diskutieren. Ziel muss es dabei immer sein, möglichst eine Lösung zu finden, mit denen alle Fraktionen leben können“, beschrieb Schlüter seine persönliche Motivation. Aber auch die Möglichkeit, seine eigene Meinung einzubringen, stand für ihn im Vordergrund. So gingen die jungen Teilnehmer bereits am frühen Freitagmorgen mit viel Engagement und großer Ernsthaftigkeit an die Arbeit. Innerhalb der Fraktions- und Ausschusssitzungen wurden die Anträge zur „Ermöglichung eines gesellschaftswissenschaftlichen Abiturs“ sowie die „Einführung eines verpflichtenden Politikunterrichts“ diskutiert und für die Plenarsitzung vorbereitet. Die Themen waren im Vorfeld von Teilnehmern des Jugendlandtags unter zehn Themen ausgewählt worden. Aber auch eigene Eilanträge für die Plenarsitzung am Samstag erarbeiteten die Jugendlichen. Die Plenarsitzung am Samstag war schließlich der Höhepunkt des Programms. Neben dem beeindruckenden rhetorischen Talent der Jugendlichen zeigten die Jugendparlamentarier auch viel Eigeninitiative. Innerhalb einer sogenannten „aktuellen Viertelstunde“ nutzten sie unter anderem die Möglichkeit, eigene Anregungen und Ideen auf großer Bühne zu debattieren. Ihre Bedenken und Anregungen konnten die Jungparlamentarier dann auch im Gespräch mit den Abgeordneten äußern. Diese waren äußerst beeindruckt von der Sachkenntnis und dem Scharfsinn der Jugendlichen. „Wir freuen uns, dass der Jugendlandtag wieder auf positive Resonanz stieß. Als Landespolitik wollen wir den Dialog zwischen Jugendlichen und uns weiter intensivieren, den Teilnehmern Kenntnisse über die demokratischen Entscheidungsprozesse vermitteln und sie so zu mehr politischem Engagement ermuntern“, erklärte Werner Lohn. Weiter führte er aus: „Die Meinung der Jugend in NRW ist uns sehr wichtig. Alle Beschlüsse, die der Jugendlandtag fasste, werden nun in den jeweiligen Ausschüssen des Landtags thematisiert.“ Nico Schlüter zeigt sich begeistert von dem Projekt: „Natürlich war es ziemlich anstrengend, aber es lohnt sich in jedem Fall. Ich habe unglaublich viele neue Kontakte knüpfen können und werde mit diesen auch weiterhin in Kontakt bleiben. Einziger Kritikpunkt ist die Dauer des Projektes. Ich hätte gerne noch ein paar Tage weiter debattiert. Eine Woche hätte es schon mindestens sein können“, zog Schlüter seine Bilanz nach drei Tagen in Düsseldorf.

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